Westfälischer Schützentag 1972 in Bad Berleburg

Mit der Ausrichtung des 23. Westfälischen Schützentages im Oktober 1972 hatte der Schützenverein Berleburg eine bedeutende Aufgabe übernommen. Es wurde eine großartige Werbung für die Schützensache: 4000 Schützen vertraten im Festzug die westfälisch-lippischen Schützenvereine. Nie zuvor hatte der Schützentag in einer Stadt dieser Größenordnung stattgefunden. Funk und Fernsehen berichteten regional, die Post prägte zu diesem Anlass einen Sonderstempel. 

Einige Neuerungen im Programm sorgten damals für Aufsehen und haben bis heute noch Bestand. Die Stadt Bad Berleburg gab am Freitag für die Schützenprominenz einen großen Empfang. Erstmals feierten Präsidium und Vereinsvorstand am Abend in geselliger Runde. Am Samstag reihte sich ein Höhepunkt an den anderen. Die Vereinsvertreter waren zum Delegiertentag in die Aula des Berleburger Gymnasiums geladen. Erst- und einmalig aufgrund der räumlichen Verhältnisse in Stuhlreihen ohne Bewirtschaftung. Die Damen unternahmen eine fröhliche Ausflugsfahrt. 

Zum großen Festzug am Nachmittag säumten Tausende die Straßen. Nach dem Vorbeimarsch am Präsidium des Schützenbundes vor der Post ging es zur Oberstadt. Vor historischer Kulisse im Schlosshof erfolgte die Übergabe der Standarte des Westfälischen Schützenbundes von der Stadt Lemgo an die Stadt Bad Berleburg. Den Abschluss beider Festtage bildete der "Grüne Abend" in der Festhalle in Berghausen, den der Verein mit seinen Mitgliedern bewirtschaftete. Der Westfälische Schützenbund urteilte: großartige Tage in Bad Berleburg.

Der Festzug
Der Vorbeimarsch
Die Musik vor der Post
Im Schlosshof rechts
Im Vordergrund: Die Berleburger
Im Schlosshof links
Die Delegiertenversammlung
Die Bannerübergabe
Punsch bei der Damenausflugsfahrt